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19. - 25.01.2015

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Nachhaltigkeit ist und bleibt ein wichtiger Trend

In unserem Blogbeitrag „Küchentrends 2014“ haben wir bereits einen ersten Blick auf die Trends in diesem Jahr geworfen. Nun möchten wir uns einen dieser Trends genauer anschauen. Wie unser Titel bereits verrät, handelt es sich dabei um Nachhaltigkeit.

Energieeffizienz, Frische und die schonende Zubereitung von Lebensmitteln – das sind die Schlüsselwörter, wenn es um Nachhaltigkeit in der Küche geht. Die Branche hat dies längst erkannt und bietet eine Vielzahl an Lösungen. Moderne Küchengeräte benötigen immer weniger Strom, halten Lebensmittel länger frisch und ermöglichen eine schnelle und schonende Zubereitung beim Kochen.

So haben Kühlschränke heute längst verschiedene Klimazonen, in denen Lebensmittel bei den für sie optimalen Temperaturen gelagert werden. Dadurch bleiben sie nicht nur länger frisch, auch ihre Nährstoffe werden auf diese Weise besser bewahrt. „Hier geht es weniger um die Lagerdauer, als mehr um die Erhaltung der Qualität und der gesunden Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln“, so Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche. In Kombination mit einer guten Energieeffizienzklasse lassen sich so pro Jahr nicht nur Kosten für Strom, sondern auch für Lebensmittel in einem deutlich spürbaren Rahmen einsparen. Mittlerweile gibt es sowohl für Kühl- und Gefrierschränke als auch für Waschmaschinen und Geschirrspüler die Energieeffizienzklasse A+++. Diese Geräte verbrauchen rund 60 Prozent weniger Energie als die der Klasse A. Auch die immer häufiger anzutreffenden Features in Küchengeräten sorgen für mehr Nachhaltigkeit. So gibt es beispielsweise Kühlschränke mit sogenannten „Vitamin-Safes“. Es handelt sich dabei um grünes und blaues LED-Licht im Gemüsefach, das für den Erhalt des Vitamin-C-Gehalts sorgt.

Aber nicht nur bei der Lagerung, auch bei der Zubereitung gibt es energiefreundliche Alternativen. Induktionsherde sind hier ein gutes Beispiel: Sie reagieren weitaus schneller als herkömmliche Kochfelder und erhitzen den gesamten Kochtopf statt nur den Boden. Dadurch kann Zeit und vor allem Energie gespart werden. Auch bei Armaturen wird das Thema Nachhaltigkeit nicht vernachlässigt: Zahlreiche Firmen bieten seit einiger Zeit Armaturen, die gleich gefiltertes oder sogar kochendes Wasser ermöglichen, was den Wasserkocher, der mit zu den Stromfressern im Haushalt zählt, überflüssig macht.

Doch diese Beispiele sind nur eine kleine Auswahl dessen, was die Branche heute für Nachhaltigkeit in der Küche bietet. Das Angebot ist weitaus umfangreicher, was dafür spricht, dass das Thema ein wichtiger Trend ist und auch bleiben wird.

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Beispiel multifunktionale Armatur (c) AMK

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Beispiel Vollflächeninduktionsfelder, auf denen jeder Topf optimal erhitzt wird (c) AMK

Küchen dieser Welt: Unsere Tour beginnt in den USA

In unserer Reihe „Küchen dieser Welt“ werfen wir jeden Monat einen Blick in die Küchen eines Landes. Was macht ihr Design aus? Was sind landestypische Trends? Starten wollen wir unsere Reihe mit dem „Land der großen Träume“ – den USA.

Groß und voller High-Tech – so stellt man sich typische US-Küchen vor. Zum Teil trifft das auch zu, mittlerweile spielt aber auch ein anderer Aspekt eine wichtige Rolle: „Die Küche ist das neue Wohnzimmer“, so US-Küchendesigner Mick De Giulio, in den USA gefeiert als „Rock Star of Kitchen Design“. Und tatsächlich wird den Amerikanern Geselligkeit und Wohlfühlen in der Küche immer wichtiger. Viele US-amerikanische Küchen sind an den Wohnbereich angeschlossen, meist nur durch eine Art Theke abgegrenzt. Design und Ausstattung harmonieren mit dem offenen Wohnbereich und sorgen für Gemütlichkeit. Die Küche wird damit zu einem Ort, an dem es nicht mehr nur um reine Funktionalität geht.

Natürlich gibt es nach wie vor Klassiker, die in zahlreichen amerikanischen Küchen vertreten sind: In der Mitte befindet sich häufig eine Kochinsel, der sogenannte „Countertop“, die als Arbeitsplatte dient. Auf diese Weise kann in der Küche mit Blick in den offenen Wohnraum gearbeitet werden. Vereinzelt umfasst der Countertop zusätzlich Spüle und Aufbewahrungsmöglichkeiten. Die Küchenzeile wird häufig durch große Kühlschränke mit Doppeltüren und großem Gefrierfach, die „Side by Side Fridges“, abgeschlossen. Besonders beliebt sind Kühlschränke mit „Crushed Ice“-Funktion.

Entgegen dem Bild, dass US-Amerikaner in erster Linie Fast Food essen, ist gerade das heimische Kochen ein essentieller Bestandteil der dortigen Lebensweise. Der Begriff „american cooking“ steht für eine bunte Küche, in der sich unter anderem englische, spanische oder französische Einflüsse wiederfinden.

„Bigger is better“ ist nach wie vor sicher eine passende Beschreibung für den amerikanischen Lebens- und Einrichtungsstil. Aber auch im Land der unbegrenzten (Design-) Möglichkeiten besinnt man sich auf ein gemütliches Beisammensein und Kochen, was sich in der (Küchen-)Einrichtung wiederfindet.

Contemporary kitchen

Unbenannt

traditionell kitchen

Bilder: http://www.houzz.com/photos/kitchen/american-style

Küchentrends 2014

Was hat das Jahr 2014 bisher Neues geboten? Welche Trends aus 2013 haben sich auch in diesem Jahr fortgesetzt?

Wirft man einen Blick auf die bisherigen Entwicklungen, wird eines deutlich: Der Trend zur offenen Küche setzt sich fort. Nicht nur bei Neubauten entscheiden sich viele für eine Verschmelzung von Wohnraum und Küchenbereich. Viele Verbraucher renovieren gezielt mit Blick auf die Küche als Lebensraum – wie die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. auf der diesjährigen Pressekonferenz in Köln mit überzeugenden Zahlen zeigte. Beispielsweise werden Kochinseln so konzipiert, dass diese in Tische übergehen und eine Einheit bilden. So kann die Küche einerseits zum gemütlichen Beisammensein mit der Familie und Freunden einladen oder auch als Büro umfunktioniert werden. Bereits auf der LivingKitchen 2013 zeigten wir unseren Messebesuchern eine inspirierende Auswahl moderner offener Küchen.

 
Stand: nolte Küchen, Halle 5.2

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel: Stand nolte Küchen auf der LivingKitchen 2013

 

Ein weiterer Trend, der sich ebenfalls in 2014 fortsetzt, ist das Kochen und vor allem gesunde Ernährung. In diesem Zusammenhang spielen smarte Aufbewahrungs- und Zubereitungstechniken, passende Arbeitshöhen und eine ergonomische Gesamtgestaltung, aber auch hochwertige Küchegeräte eine wichtige Rolle. Nicht zu übersehen ist auch der bleibende Trend zu energieeffizienten Küchengeräten.

Was das Thema Design betrifft, stehen klare geometrische Formen und ein reduziertes Design hoch im Kurs. Hochwertige Materialien und Features, beste Verarbeitung bis ins Detail und robuste, unempfindliche und pflegeleichte Arbeitsflächen sind immer gefragter. Und wer noch ein richtiges Highlight in der Küche braucht, der sollte sich USB-Anschlüsse in die Schubläden integrieren lassen. So können problemlos auch als Kochbücher genutzte Tablets mit Strom versorgt werden. Farblich akzentuierte Fronten sorgen für häuslichen Wohlfühlcharakter und sogar die Installation eines Bioethanol-Kamins bringt Wärme und Gemütlichkeit in den Raum.

Damit ist unser Blick auf die Trends 2014 natürlich nicht abgeschlossen. In den kommenden Wochen wollen wir uns alle Trends einmal einzeln genauer anschauen.

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