Worauf es bei KĂĽchenherd und Dunstabzugshaube ankommt

Hier geht auf Wunsch alles automatisch. Diese Abluft-/Umluft-Haube verbraucht dank Multisensortechnologie nur so viel Energie wie nötig. (Foto: AMK)
Hier geht auf Wunsch alles automatisch. Diese Abluft-/Umluft-Haube verbraucht dank Multisensortechnologie nur so viel Energie wie nötig. (Foto: AMK)

„Die Ente klingelt um halb acht“… – der Traum vom programmierbaren Backofen – wie in dem Heinz-Rühmann-Klassiker von 1968 – ist heute Realität. Dank innovativer Technologien arbeiten die Hausgeräte des 21. Jahrhunderts absolut zuverlässig, auf Wunsch vollautomatisch, dazu besonders leise und ressourcenschonend. Das zeigt sich beispielsweise an dem starken Küchen-Gespann Herd & Haube.

Gut kochen können – dazu gehört die Freude an lustvoller Kreativität, vor allem jedoch das richtige Geräte-Equipment. „Zentrales Element und Herz der Küche ist der Herd bzw. Backofen“, sagt Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) aus Mannheim. „Nicht irgendeiner, sondern ein multifunktionales und energieeffizientes Marken-Gerät. Ausgestattet mit mehreren Betriebsarten, darunter z.B. Heißluft und Dampfunterstützung, bietet es viele Möglichkeiten, die Speisen saftig, kross und besonders schonend zuzubereiten. Gelinggarantie gibt’s bei Herden und Backöfen mit Automatikprogrammen – eine Kann-, jedoch keine Muss-Funktion. Sie unterstützen z.B. Kochanfänger und wenig Geübte dabei, dass selbst anspruchsvollste Gerichte perfekt auf den Tisch kommen. So wird die nächste Party garantiert ein Erfolg.

Zander im Blätterteig, Filet mignon und ein Quarksoufflé zum Nachtisch… – es hat köstlich geschmeckt und die Gäste waren begeistert. Doch nach dem Genuss ist in vielen Haushalten leider immer noch eine größere Putzaktion fällig. Aktuelle Verbraucherbefragungen zeigen, dass die Reinigung des Backofeninnenraums mit zu einer der unangenehmsten Arbeiten im Küchenalltag zählt. Geräte mit pyrolytischer Selbstreinigung oder oberflächenveredelten Innenwänden und Backbleche mit Antihafteigenschaften und einem zusätzlichen Einweichprogramm nehmen ihren Besitzern diese zeitraubende, jedoch nötige Arbeit ab.

Trotz multifunktionaler Höchstleistungen und bestem Bedienkomfort arbeiten die neuen Herde und Backöfen sehr ressourcenschonend – manche Premium-Modelle liegen sogar bis zu 30 Prozent unter dem Grenzwert zur besten Energieeffizienzklasse A. Eine perfekte Wärmeisolierung, elektronische Temperaturregelung und Schnellaufheizung machen so etwas möglich.

Neben dem Scheuern des Backofens fühlen sich viele Verbraucher auch durch die laute Geräuschkulisse genervt, die beim Betrieb älterer Hausgeräte entsteht. „Obwohl Marken-Geräte heutzutage so vielseitig und leistungsstark sind, arbeiten sie gleichzeitig sehr leise, wie beispielsweise die neuen Dunstabzugshauben. Zu den leisesten unter ihnen zählen Abluft-Hauben mit externem Motor. Ob für einen Abluft- oder Umluft-Betrieb – auch beim Kauf einer neuen Haube lohnt es sich, auf Qualität zu achten und zu Marken-Modellen zu greifen“, rät AMK-Chef Frank Hüther. „Sie garantieren Effizienz, Komfort und Zuverlässigkeit über viele Jahre hinweg – so ein Kauf macht Freude.“

Wenn die Installation einer Abluft-Haube aus baulichen Gründen nicht geht, gilt die Option: Umluft-Haube mit internem Motor oder externer Umluftbox. Umluftmodelle kommen z.B. auch in Niedrigenergie- und Passivhäusern zum Einsatz – wo eine Abluftlösung nicht möglich ist.

„Bei der Wahl einer Umluft-Haube wäre es wichtig, auch auf einen hohen Fettabscheidegrad des Metallfettfilters zu achten und dass der Gerüche bindende Aktivkohlefilter regenerierbar ist – denn das spart Kosten“, so Geschäftsführer Frank Hüther.

KĂĽche 2011 – naturnahe Farben, strukturartige Oberflächen und Geradlinigkeit bestimmen die Trends

Geradlinige Formensprache und naturnahe Farben werten die moderne KĂĽche zum Wohnraum auf. (Foto: AMK)
Geradlinige Formensprache und naturnahe Farben werten die moderne KĂĽche zum Wohnraum auf. (Foto: AMK)

Eine Küche ist die Seele der Wohnung. Hier trifft sich die Familie zum gemeinsamen Kochen und Kommunizieren. Hier wird mit Freunden ein leckeres Essen genossen, die halbe Nacht geklönt und gelacht. Die Küche ist heute im Vergleich zu den anderen Wohnräumen völlig gleichwertig und nimmt daher beim Wohnen einen wichtigen Platz ein. „Das liegt auch daran, dass moderne Küchen so überwältigend schön sind, dass sie allein zum Kochen viel zu schade wären“, weiß Frank Hüther Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) aus Mannheim.

Eine moderne Küche ist einladend wie ein bequemes Sofa. Sie ist elegant, gut  beleuchtet, großzügig und sehr professionell. Optisch geht der Trend der neuen Küchen zu naturnahen Farben gern in Kombination mit strukturartigen Oberflächen. So ist beispielsweise die sägeraue, fast natürliche Holzoberfläche bei Fronten sehr im Kommen. Sie wirkt haptisch einladend und ist immer höchst individuell. Zusammen mit lackierten oder folierten Fronten unterbricht sie die optische Uniformität und lockert den Gesamteindruck auf. „Materialkombinationen werden aber nicht nur aus optischen Gründen gewählt“, erläutert Hüther. „Eine Lackfront ist pflegeleicht, aber eine Arbeitsplatte muss aus viel robusterem Material bestehen. Der moderne Fliesenspiegel wird heute gern aus einer vorgefertigten Glasplatte hergestellt, die fugenfrei und daher einfach zu reinigen ist“.

Die KĂĽche 2011 wird konfiguriert wie ein Auto

Hochglanz-Lackierungen wirken edel und wertig. (AMK)
Hochglanz-Lackierungen wirken edel und wertig. (AMK)

Eine neue Küche ist mehr als die Summe ihrer Einzelteile. Die vielen unterschiedlichen Teile und Komponenten sollen am Ende eine freundliche Architektur ergeben, individuell auf jeden Raum und die Bedürfnisse der Bewohner und Nutzer abgestimmt. „Vor dem Kauf einer neuen Küche sollte man sich als erstes klar machen, was und wie viel davon in einer neuen Küche tatsächlich untergebracht werden sollen“, weiß Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) aus Mannheim. Und er fügt hinzu, hier lieber großzügig zu kalkulieren, da „die Bedürfnisse oft schneller wachsen als der Stauraum“. Ist die zwar nicht sichtbare aber umso wichtigere Stauraumplanung abgeschlossen, kommt die Auswahl der Fronten auf die Käufer zu.