Philippe Starck ├╝ber die Funktion der K├╝che, gutes Design und seine Warendorf-Kooperation

Die Warendorfer K├╝chen GmbH hat den international renommierten Top-Designer Philippe Starck mit der Kreation einer zus├Ątzlichen K├╝chenkollektion ÔÇô der ÔÇ×STARCK BY WARENDORFÔÇť Design Collection – beauftragt. Philippe Starck hat mit uns ├╝ber seine Arbeit, die Kooperation mit Warendorf und vieles mehr gesprochen – zu sehen sind seine Entw├╝rfe auf dem LivingKitchen-Stand der Warendorfer K├╝chen GmbH (LivingKitchen, Halle 4.2 Stand B030 C039).

Welches war Ihre erste Arbeit als Designer?
Ich habe eine gro├če aufblasbare Struktur f├╝r den Salon de lÔÇÖenfance in Paris entwickelt. Es war so neuartig, dass dar├╝ber in den Nachrichten berichtet wurde.

Erz├Ąhlen Sie uns etwas ├╝ber Ihre Kooperation mit Warendorf und Ihre Kollektion. Worum geht es dabei und wie lange haben Sie an diesem Projekt gearbeitet?
Bei dieser Kollektion geht es um uns, um die Evolution unserer Gewohnheiten und der Gesellschaft. Es geht um ein Leben am Feuer, wo es sich seit Anbeginn der Zeiten abspielte. Feuer, das das Zentrum eines jeden Dorfes, einer jeden Stadt, ja jeder Zivilisation bildete. Die Starck by Warendorf K├╝chen bringen eine neue Ergonomie und ganz andere L├Âsungen in das Alltagsleben. Die Frau ist nicht l├Ąnger alleine in der K├╝che, w├Ąhrend die Kinder in ihrem Zimmer spielen. Nun kann die ganze Familie in einem Raum, wie ich ihn entworfen habe, am Leben der anderen teilnehmen. Die Wahlm├Âglichkeit eines hohen Tisches erm├Âglicht ein dynamischeres Miteinander. Da man nicht den Geschmack aller treffen kann, gibt es Auswahlm├Âglichkeiten, damit jeder in unserem Stamm sein oder ihr Feuer findet. Die K├╝che war schon immer das Herz und Zentrum eines jeden Heims. Es ist der Ort, wo die gesamte Familie zusammenkommt. Beim Gestalten der Warendorf K├╝chen war es deshalb die gro├če Herausforderung, einen Raum zu schaffen, in dem sich jeder gerne aufh├Ąlt, weil sie ein wohliges Gef├╝hl vermittelt.

Karim Rashid: der Design-Popstar ├╝ber Inspiration, die Farbe Pink und seine Kooperation mit Gorenje

Karim Rashid ist ein Mann mit vielen Talenten. Ein Produktdesigner mit Wohnsitz in New York ÔÇô jedoch stets auf Achse rund um den Globus ÔÇô, der wohl schon alles designt hat, was es an Wohnungsausstattungen zu gestalten gibt: vom Salzstreuer ├╝ber Sofas bis hin zu Leuchten. Er ist au├čerdem Architekt, Dekorateur, Lehrer, Autor, K├╝nstler, sogar Modedesigner und DJ. Sein Portfolio umfasst eine beeindruckende Zahl von mehr als 3.000 produzierten Designentw├╝rfen und ├╝ber 300 Auszeichnungen. Seine Produkte sind in 20 Dauerausstellungen verschiedener Galerien zu sehen. Rashid hat bereits in fast 40 L├Ąndern gearbeitet und sich eine beneidenswerte Kundenliste erarbeitet. Sie enth├Ąlt Marken wie Alessi, Artemide, Audi, Cappellini, Carolina Herrera, Edra, Egizia, Estee Lauder, Foscarini, Giorgio Armani, Kenzo, Magis, Prada, Sony, Swarovski, Toyota, Veuve Clicquot, Zanotta, etc. Erst k├╝rzlich reihte sich auch der LivingKitchen-Aussteller Gorenje (Halle 5.2 Stand C020) auf der Liste ein.

Abgesehen davon, dass er jegliche Grenzen ignoriert, ist dieser Mann ÔÇô schon heute eine Legende des modernen Designs ÔÇô daf├╝r bekannt, Pink zu einer m├Ąnnlichen Farbe machen zu wollen. Eine Farbe, die er auch gerne selbst f├╝r seine ausgesuchte Garderobe ausw├Ąhlt.

Karim Rashid ist nach beinah 30 Jahren Arbeit im Bereich Produktdesign und Architektur so etwas wie eine lebende Legende. Wie f├╝hlt sich das an?
Ich bin inspiriert und auch besessen. Der Adrenalinschub des Erfolges ist eine wunderbare glanzvolle Erfahrung ÔÇô aber so habe ich mich immer gef├╝hlt vor einem Erfolgserlebnis. An der Spitze mitwirken bedeutet, mit sich selbst spirituell, mental und physisch im Einklang zu sein, sich selbst verwirklicht zu haben. Ich hoffe diesen Status werde ich irgendwann einmal erreichen, noch ist es nicht so weit. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Ein neues Projekt, eine neue Typologie, eine neue Gelegenheit. Ich sehe mich selbst nicht an irgendeiner Spitze ÔÇô ich f├╝hle mich eher als w├Ąre ich erst 25 Jahre alt, gerade aus der Schule und am Beginn meines Schaffens. Da gibt es noch so viel, was ich tun m├Âchte, dass ich das Gef├╝hl habe, bislang noch nichts erreicht zu haben.