Philippe Starck ├╝ber die Funktion der K├╝che, gutes Design und seine Warendorf-Kooperation

Die Warendorfer K├╝chen GmbH hat den international renommierten Top-Designer Philippe Starck mit der Kreation einer zus├Ątzlichen K├╝chenkollektion ÔÇô der ÔÇ×STARCK BY WARENDORFÔÇť Design Collection – beauftragt. Philippe Starck hat mit uns ├╝ber seine Arbeit, die Kooperation mit Warendorf und vieles mehr gesprochen – zu sehen sind seine Entw├╝rfe auf dem LivingKitchen-Stand der Warendorfer K├╝chen GmbH (LivingKitchen, Halle 4.2 Stand B030 C039).

Welches war Ihre erste Arbeit als Designer?
Ich habe eine gro├če aufblasbare Struktur f├╝r den Salon de lÔÇÖenfance in Paris entwickelt. Es war so neuartig, dass dar├╝ber in den Nachrichten berichtet wurde.

Erz├Ąhlen Sie uns etwas ├╝ber Ihre Kooperation mit Warendorf und Ihre Kollektion. Worum geht es dabei und wie lange haben Sie an diesem Projekt gearbeitet?
Bei dieser Kollektion geht es um uns, um die Evolution unserer Gewohnheiten und der Gesellschaft. Es geht um ein Leben am Feuer, wo es sich seit Anbeginn der Zeiten abspielte. Feuer, das das Zentrum eines jeden Dorfes, einer jeden Stadt, ja jeder Zivilisation bildete. Die Starck by Warendorf K├╝chen bringen eine neue Ergonomie und ganz andere L├Âsungen in das Alltagsleben. Die Frau ist nicht l├Ąnger alleine in der K├╝che, w├Ąhrend die Kinder in ihrem Zimmer spielen. Nun kann die ganze Familie in einem Raum, wie ich ihn entworfen habe, am Leben der anderen teilnehmen. Die Wahlm├Âglichkeit eines hohen Tisches erm├Âglicht ein dynamischeres Miteinander. Da man nicht den Geschmack aller treffen kann, gibt es Auswahlm├Âglichkeiten, damit jeder in unserem Stamm sein oder ihr Feuer findet. Die K├╝che war schon immer das Herz und Zentrum eines jeden Heims. Es ist der Ort, wo die gesamte Familie zusammenkommt. Beim Gestalten der Warendorf K├╝chen war es deshalb die gro├če Herausforderung, einen Raum zu schaffen, in dem sich jeder gerne aufh├Ąlt, weil sie ein wohliges Gef├╝hl vermittelt.

Alternative Garmethoden, exotische K├╝che und umweltschonenden K├╝chenkonzepte im Trend

Foto: Siemens.
Foto: Siemens.

Heute sind ├ľkos nicht mehr von gestern, sondern von Morgen. Warum sich entscheiden zwischen Hightech und Omas Kochkiste, wenn doch beides geht? Hauptsache, man lebt gesund – das belegen die aktuellen Trends, die auf der LivingKitchen im Januar 2011 in K├Âln von den Ausstellern eindrucksvoll in Szene gesetzt werden.

Denn auch die Hersteller der Wei├čen Ware haben sich ein gr├╝nes Gewissen zugelegt und kombinieren gesunde Kochmethoden mit Energiesparkonzepten, schadstofffreien Produkten und nachhaltigen Materialien. Und so ganz nebenbei machen die K├╝chenhersteller auch noch richtig sch├Âne K├╝chen.

Wie wichtig eine ausgewogene Ern├Ąhrung ist, wei├č jeder. Schlagworte wie Fl├╝ssigkeitshaushalt, Glutamat oder Spurenelement lassen l├Ąngst nicht mehr auf Expertentum schlie├čen, sondern gelten als Allgemeinwissen. ÔÇ×BioÔÇť hat sich schon l├Ąngst in den Superm├Ąrkten breit gemacht, und Wellness sucht man heute nicht mehr nur im Bad, sondern auch in der K├╝che.

Hightech, Komfort und Kochkunst scheinen sich dabei widerspruchsfrei zu erg├Ąnzen. Weder Spitzenk├Âche, die in der Molekulark├╝che herumexperimentieren, noch der Amateur haben nennenswerte Ber├╝hrungs├Ąngste vor neuen Techniken. Selbst die Bio-K├╝che entdeckt nach Hildegard von Bingen nun auch die Erkenntnisse von Bosch, Poggenpohl oder Miele, nachdem die Ger├Ąte- und K├╝chenhersteller sich dem Bedarf nach alternativen Garmethoden, exotischer K├╝che und umweltschonenden K├╝chenkonzepten angepasst haben.

EWE K├╝chen ist der 100ste LivingKitchen-Aussteller

Sieben Monate, oder 211 Tage vor ihrem Startschuss hat die LivingKitchen ein wichtigen Meilenstein erreicht: Mit dem ├Âsterreichischen Unternehmen EWE K├╝chen aus Wels hat der 100ste Aussteller seine Teilnahme an dem neuen K├╝chen-Event im kommenden Januar (18. –┬á 23. Januar 2011) zugesichert. „Dass wir bereits jetzt die magische Zahl von 100 Ausstellern erreicht haben, ist ein deutliches Zeichen dass wir mit der LivingKitchen ins Schwarze getroffen haben. Die Anmeldung aus ├ľsterreich zeigt aber auch, dass wir in den verbleibenden Monaten die internationale Ausstellerschaft vergr├Â├čern k├Ânnen. Ich halte inzwischen eine Ausstellerzahl von 120 Firmen f├╝r m├Âglich“, so Gerald B├Âse, Vorsitzender der Gesch├Ąftsf├╝hrung der Koelnmesse GmbH.

„Die Teilnahme von EWE als Teil des Nobia-Konzerns freut uns nat├╝rlich und belegt die Einsch├Ątzung, dass wir derzeit viele weitere aussichtsreiche Gespr├Ąche im Ausland f├╝hren“, erg├Ąnzt Frank Haubold, Projektmanager der LivingKitchen.