Nachhaltige K├╝chen bieten Qualit├Ąt, Materialehrlichkeit, Wertbest├Ąndigkeit und vor allem Klimaschutz

Hochwertig, langlebig, wertbest├Ąndig und dazu sehr nat├╝rlich, wohnlich und ├Ąsthetisch in der Anmutung. (Foto: AMK)
Hochwertig, langlebig, wertbest├Ąndig und dazu sehr nat├╝rlich, wohnlich und ├Ąsthetisch in der Anmutung. (Foto: AMK)

Nachhaltige M├Âbel und Haushaltsger├Ąte sind attraktive Multitalente. Sie stammen aus umweltschonender Produktion und sind gleichzeitig hoch funktional, effizient und komfortabel.

Nachhaltigkeit gilt heute als Synonym f├╝r innovative Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, bei denen wirtschaftliche und ├Âkologische Interessen gleichberechtigt nebeneinander stehen. In Zeiten schnellen Fortschritts, kurzer Innovationszyklen und vielf├Ąltiger Trends, die die Gesellschaft und Umwelt beeinflussen und ver├Ąndern, geben nachhaltige Marken-Produkte Orientierung. Sie stehen f├╝r tradierte Werte, wie Qualit├Ąt, Materialehrlichkeit, Wertbest├Ąndigkeit und vor allem Klimaschutz. Darauf achten immer mehr Konsumenten bei ihren Neuanschaffungen, wie Befragungen zeigen.

ÔÇ×Der Wunsch nach nachhaltigen M├Âbeln und Haushaltsger├Ąten steht f├╝r ein steigendes Umweltbewusstsein und das Bed├╝rfnis, etwas Eigenes zum Klimaschutz beitragen zu wollenÔÇť, sagt Frank H├╝ther, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne K├╝che e.V. (AMK). ÔÇ×Bestes Beispiel hierf├╝r ist der Trend zu einem nat├╝rlichen Wohnumfeld mit naturnahen Werkstoffen ÔÇô beispielsweise heimischen Echth├Âlzern, Glas, Naturstein und Leder.ÔÇť Viele Hersteller setzen Holzwerkstoffe ein, die aus verantwortungsvoll bewirtschafteten W├Ąldern stammen. Das entspricht dem Wunsch vieler Verbraucher.

Die K├╝che 2011 wird konfiguriert wie ein Auto

Hochglanz-Lackierungen wirken edel und wertig. (AMK)
Hochglanz-Lackierungen wirken edel und wertig. (AMK)

Eine neue K├╝che ist mehr als die Summe ihrer Einzelteile. Die vielen unterschiedlichen Teile und Komponenten sollen am Ende eine freundliche Architektur ergeben, individuell auf jeden Raum und die Bed├╝rfnisse der Bewohner und Nutzer abgestimmt. ÔÇ×Vor dem Kauf einer neuen K├╝che sollte man sich als erstes klar machen, was und wie viel davon in einer neuen K├╝che tats├Ąchlich untergebracht werden sollenÔÇť, wei├č Frank H├╝ther, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne K├╝che e.V. (AMK) aus Mannheim. Und er f├╝gt hinzu, hier lieber gro├čz├╝gig zu kalkulieren, da ÔÇ×die Bed├╝rfnisse oft schneller wachsen als der StauraumÔÇť. Ist die zwar nicht sichtbare aber umso wichtigere Stauraumplanung abgeschlossen, kommt die Auswahl der Fronten auf die K├Ąufer zu.

K├╝chentrends im ├ťberblick: seidenmatt und nat├╝rlich setzt sich durch

Foto: Rotpunkt K├╝chen.
Foto: Rotpunkt K├╝chen.

Kochen, K├╝che und Kommunikation sind die zentralen Themen auf der LivingKitchen 2011. Viele Aussteller werden im Januar in K├Âln ihre aktuellen Modelle, neue Materialien und innovative K├╝chenplanungen pr├Ąsentieren. Die LivingKitchen wird so zum Trendbarometer 2011/12. Welche Tendenzen sich im Bereich Design und Ausstattung der K├╝che f├╝r den Verbraucher abzeichnen, steht schon heute fest.

Ein wichtiges Kriterium bei der Gestaltung neuer K├╝chen ist das Oberfl├Ąchendesign. Dabei geht der Trend eindeutig zu seidenmatten Oberfl├Ąchen. Der Zenit der gl├Ąnzenden Oberfl├Ąchen ist ├╝berschritten. Eine harmonische Erg├Ąnzung bei seidenmatten Fronten bieten Glas-Materialien. Diese werden zum Beispiel bei Bau-for-mat oder Allmilm├ eingesetzt. Zudem bestimmt bei zahlreichen K├╝chenherstellern der Einsatz nat├╝rlicher Materialien das Bild.

Sowohl St├Ârmer-K├╝chen als auch Rotpunktk├╝chen lassen wieder Holz in das K├╝chendesign einziehen. Heinz-J├╝rgen Meyer aus der Gesch├Ąftsleitung von Rotpunktk├╝chen: „Unsere Messetrends werden Massivk├╝chen mit Asteichen sein. Wir wollen hiermit den unikaten Charakter einer jeden Holzfront verdeutlichen. Durch ein weiteres Verschleifen der Front erhalten wir die ,Vintage‘-Optik. Hierdurch wird ein k├╝nstlicher Alterungsprozess abgebildet. Dar├╝ber hinaus wollen wir eine Individualisierung der K├╝chenangebote mit weniger Massenprodukten und mehr Unikaten.“