Bei Küchenplanung und Küchenkauf auf die Standards von morgen achten

Für die Hauptarbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld ist eine Breite von mindestens 90 cm und eine Tiefe von mindestens 60 cm erforderlich, um alle hier anfallenden Küchenarbeiten reibungslos und bequem ausführen zu können. Größere Arbeitstiefen bieten entsprechend mehr Raum. (Foto: AMK)
Für die Hauptarbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld ist eine Breite von mindestens 90 cm und eine Tiefe von mindestens 60 cm erforderlich, um alle hier anfallenden Küchenarbeiten reibungslos und bequem ausführen zu können. Größere Arbeitstiefen bieten entsprechend mehr Raum. (Foto: AMK)

In Neubauten verschmelzen die einstig abgetrennten Wohnbereiche immer mehr. Es gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene Räume. Die Bereiche Küche-Essen-Wohnen samt Treppenhaus werden eins. Diese offene Wohnraumgestaltung hat auch deutliche Auswirkungen auf die Nutzung der Küchenfläche. Hier wird nicht nur das Essen zubereitet, sondern immer häufiger auch eingenommen.

Hier wird mit Freunden bis in die Nacht gefeiert, hier kann man via Flachbildschirm ins Internet gehen oder einen TV-Film sehen. „Wer neu baut, kauft in der Regel auch eine neue Küche“, weiß Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), Mannheim, und ergänzt: „Im Küchenfachhandel sollte man sich gut beraten lassen, denn eine Küche ist eine sehr langlebige Anschaffung und sollte daher den Standards von morgen heute schon genügen“.

9 Milliarden Euro Umsatz: Die deutsche Küchenindustrie wächst in 2010 um 4,7%

AMK

[Beitrag von AMK-Vorstandssprecher Roland Hagenbucher zur AMK-Pressekonferenz am 2. Mai 2011 in Köln]

Im vergangenen Jahr wurden erstmals Eckdaten der deutschen Küchenindustrie erhoben. Damit konnte die deutsche Küchenindustrie ihre Rolle als bedeutender Wirtschaftszweig erstmals anhand von Zahlen untermauern. Auf dieser Basis können wir heute über die Veränderungen zum Vorjahr berichten. Hat die Branche die Finanz- und Wirtschaftskrise überstanden?

Unter der Koordination und Moderation der AMK wurden zum zweiten Mal die Inlands- und Exportumsätze sowie Mitarbeiterzahlen der Hersteller von Küchenmöbeln, Einbaugeräten, Spülen und Zubehör erhoben. Die Erhebung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie, VdDK, und den Hausgeräte-Fachverbänden im Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie, ZVEI, von Januar bis April 2011. Als Projektpartner eingebunden war auch in diesem Jahr die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Nun zu den Ergebnissen:

Großes Küchenglück dank kleiner Raten

Moderne Küchen stehen für eine neues Wohn- und Lebensgefühl. Finanzkauf macht das möglich, ohne ans Ersparte zu gehen. (Foto: AMK)

Wer hätte nicht gerne eine neue Küche? Individuell geplante, moderne Küchen sind begehrt wie nie, denn sie stehen für gutes Design, mehr Komfort, Energieeffizienz und für ein ganz neues Wohn- und Lebensgefühl. Aus finanziellen Gründen verzichten jedoch viele auf die Vorteile moderner Küchen – oder machen Abstriche an der neuen Kücheneinrichtung.

„Dabei sollte man gerade beim Küchenkauf keine Kompromisse eingehen, denn in der Regel lebt man in den nächsten 15 – 20 Jahren in und mit dieser Küche. Mit den Finanzkaufangeboten des Fachhandels sind solche Kompromisse Geschichte“ sagt Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), Mannheim. Die ersten Banken haben bereits vor zehn Jahren mit dem Finanzkauf für Küchen ein Konzept auf den Markt gebracht, das in idealer Weise dem Wunsch der Kunden zum Kauf höherwertiger Produkte entspricht.

Das attraktive Paket rund um den Finanzkauf, angeboten direkt vom Händler,  ist inzwischen zu einer vielgefragten Dienstleistung geworden. Aus gutem Grund: Viele Käufer, die aufgrund bereits getätigter Finanzierungen, zum Beispiel bei Haus oder Auto, dem Thema Finanzkauf ohnehin positiv gegenüber stehen, haben erkannt, welche Möglichkeiten sich ihnen durch bequeme Raten eröffnen.